Häufige Fragen - Vorurteile - Besonderheiten in der Chiropraxis Schwall


1. Was ist das Besondere an der Amerikanischen Chiropraktik in der Chiropraxis Schwall

Die Amerikanische Chiropraktik ist die ganzheitlichste und genaueste Technik, mit der man Wirbelsäule, Gelenke und Bandscheiben ursächlich behandeln kann.

Die Amerikanische Chiropraktik die ich anwende– angelehnt an die Techniken verschiedener Lehrer - ist sehr exakt und spezifisch.

Hier wird nicht gehoben, gezogen und gerissen … NEIN ... hier kommt auch kein Doppelnelson zum Einsatz. In manchen youtube-Videos wird den Patienten sogar eine Schlingenvorrichtung ums Kinn gelegt und dann – Patient liegt auf dem Rücken – kräftig nach Hinten gezogen, sodass der Nacken nur so kracht. Unmöglich finde ich das. Sehr gefährlich sogar! Das gibt´s bei mir selbstverständlich nicht!!

Nach der Palpation und evtl. Auswertung von aktuellen Befunden wird eine möglichst genaue Diagnose gestellt. Dann wird der Patient in die optimale Lage positioniert, damit die Technik leicht und korrekt ausgeführt werden kann. Die Nachbargelenke werden gekonnt verriegelt. Durch einen kurzen chiropraktischen Impuls (eine kaum sichtbare Amplitude) wird dann genau nur die Fehlstellung eines Gelenkes adjustiert, welches subluxiert/blockiert ist. Diese Prozedur sieht manchmal etwas spektakulär aus, wird aber von den Patienten als schmerzfrei empfunden.

Außerdem wird bei mir nicht nur die Wirbelsäule vom Ociput bis zum Steißbein behandelt, sondern auch die oberen und unteren Extremitäten. Also alle Gelenke.

UND: Patienten jeden Alters, auch Babys!

 

Ganz großes Augenmerk lege ich auf das oberste Kopfgelenk (Atlantookzipitalgelenk) und den Atlas (1. Halswirbel) sowie auf das Becken. Dies sind die Eckpfeiler für eine korrekte Körperstatik.

Bis 2018 habe ich schon weit über 10.000 Behandlungen durchgeführt. Damit gilt man im Volksmunde als SPEZIALIST.

2. Kann es zu ernsten Komplikationen (Schlaganfall z.B.) kommen?

Zitat aus: Lehrbuch Chiropraktik – von Henrik Simon – „Schwerwiegende Komplikationen sind extrem selten. Statistisch liegt die Wahrscheinlichkeit einer ernsten Komplikation in Zusammenhang mit der Chiropraktik zwischen 1:400.000 – 1:2.000.000). Hier kann es nach Behandlung der Wirbelsäule bei entsprechenden Voraussetzungen zu einer Hirnblutung, einem Schlaganfall oder einer Schädigung der Nervenwurzel oder des Rückenmarks kommen. Diese Komplikation erfordert sofortige Behandlung im Krankenhaus, da sie lebensbedrohlich sein kann.

Der Schlaganfall, der mit Manipulationen an der HWS in Verbindung gebracht wird, zeigt statistisch bei Chiropraktikern keine auffällige Zunahme in Vergleich zu anderen medizinischen Disziplinen wie Hausarzt, Masseur, Physiotherapeut, Osteopath, Orthopäde u.a.

Hierbei sollte genauer erklärt werden, dass es bei diesem Schlaganfall um einen Bezug zur Arteria vertebralis/basilaris (Dissektion) geht. Diese Arten des Schlaganfalls sind relativ selten und liegen bei 1,3 von 1000 Schlaganfällen.

Patienten, die kurz vor einem Schlaganfall stehen oder gar schon einen haben, suchen die Hilfe häufig in den oben genannten medizinischen Disziplinen. Aus diesem Grunde ist ein häufigeres auftreten nach/bei einem solchen Besuch entsprechend öfter vorzufinden. Die Patienten hätten aber einen eventuellen Schlaganfall ebenso nach dem nächsten nächtlichen „Auf-dem-Bauch-Schlafen“ oder nach dem nächsten „Rückwärts-Einparken“ erleiden können. Die „Schuld“ wird aber gerne bei demjenigen gesucht, der als letztes Hand angelegt hatte.- Zitat Ende

 

Um diesen Risiken soweit als möglich vorzubeugen werden beim Anamnesegespräch besonders die absoluten Risikofaktoren besprochen. Im Zweifelsfall wird keine Behandlung an der HWS durchgeführt.

 

3. Die Adjustierung (Behandlung) hält nicht lange?

Nach der Behandlung benötigen die Bandscheiben, sowie die betroffenen Bänder und Muskeln eine gewisse Zeit, um zu ihrem physiologisch vorgesehenen Zustand zurück zu finden. In dieser Zeit kann es erneut zu Fehlstellungen der Gelenke kommen. Deshalb ist eine Kontrolle und Korrektur empfehlenswert.

So sollte längerfristig durch Nachbehandlungen wieder eine Statik erreicht werden, sodass Gelenk-, Nerven-, sowie Muskel- und Organprobleme ausheilen können.

4. Können Gelenke ausleiern, wenn zu oft adjustiert wird?

Bei richtiger Anwendung dieser Technik, finden die Korrekturen nur innerhalb des normalen Bewegungsspielraums statt. Dies geschieht möglichst genau in dem Winkel, wie die Gelenkflächen anatomisch ausgebildet sind. Aus diesem Grund führen diese, korrekten, Korrekturen nicht zu einer Übermobilisierung der Gelenke. Von ungenauen Hebe- und Zerrtechniken (aus früheren Zeiten, die leider heutzutage immer noch – wie ich manchmal zu hören bekomme – angewendet werden) distanzieren ich mich hiermit also ganz besonders.

Würde man ein Ausleiern befürchten, müsste man dies ja auch bei normaler Gelenkbewegung erwarten.

Die Korrekturen werden ja nur an den blockierten Gelenken vorgenommen, die sich nicht in ihrer normalen Position befinden. Logischerweise kann es ein „zu oft“ nicht geben.

5. Reicht es denn aus, wenn ich nur die Gelenkstellungen korrigiere?

Als erfahrener Heilpraktiker gehe ich viel weiter. Nach einer chiropraktischen Behandlung höre ich nicht auf. Passende Therapieergänzungen sind für unser Praxisteam wichtig. Hierzu gehört die ganze Palette der manuellen Therapie, wie:

· Ausleitungsverfahren (GuaSha, Schröpfen, Baunscheidtieren)

· Faszienbehandlung

· Klassische Massagen

· TUINA

· Breußmassage

· Ayurvedamassage in Kombination mit Thai-Yoga-Massage (sehr sehr wohltuend bei Übersäuerung – oder auch nur mal so…)

· Dorn-Therapie

· Skribben

· Akutaping

· Wirbelsäulen- und Meridianbalance

 

Aber auch weitergehende Therapien. . . .

 · Aufklärung über die Wichtigkeit des Säure-Basen-Gleichgewichts

 - Bei Übersäuerung weitere Therapieempfehlungen:

 - Basenkuren nach Jentschura z.B.

 · Bei Bedarf Homöopathie

 

Sogar die oft sehr wichtige Psychisch-/Seelische Komponente wird schnell und diskret erkannt. Bei Bedarf leiten wir unsere Patienten an entsprechend ausgebildete Therapeuten weiter.

 

Sie sehen, mein Team und ich betrachten die Menschen ganzheitlich. Sie sind also in guten Händen.