Chiropraktik

Amerikanische Chiropraktik

nach Dr. Dean Kirchner (USA)

Dr. Dean Kirchner war Jahrgang 1934 und verfügte über eine Berufserfahrung von mehr als 55 Jahren. Eine Ausbildung bei ihm war also besonders wertvoll. Am 24.07.2017 ist er leider verstorben.

Auf diesem Foto bin ich mit Dr. Dean Kirchner zu sehen. Die Aufnahme ist von einer Fachfortbildung im Okt. 2011. Für die Dauer der Ausbildung kam Dean Kirchner gerne aus den USA zu uns nach Deutschland.


Chiropraktik ist das eingedeutschte Wort für Chiropractic. So nannte der Amerikaner David Palmer seine von ihm wieder entdeckte Technik der Wirbelblockadenbehandlung. Er eröffnete 1913 das erste College of Chiropractic und heute ist die Amerikanische Chiropraktik die ganzheitlichste und genaueste Technik, mit der man Wirbelsäule, Gelenke und Bandscheiben ursächlich behandeln kann.

Die Chiropraktik ist eine wissenschaftlich anerkannte Heilmethode, die ohne den Einsatz von Medikamenten, nur durch Justierung an der Wirbelsäule und den peripheren Gelenken, Fehlfunktionen in der entsprechenden Region behebt.

Chiropraktik bedeutet "Mit der Hand getan" ("Cheir" = griechisch: die Hand, prakticare = lateinisch: es tun, machen).

Die eigenständige Berufsbezeichnung ist international "Chiropractor". Im deutschen Sprachraum "Chiropraktiker". In der Schweiz "Chiropraktor".

Vor allem ist es notwendig, sich über den Zustand der Wirbelsäule zu unterrichten, denn viele Krankheiten gehen von ihr aus        (Hippokrates, 460-375 v. Chr.)


Der menschliche Körper wird von Nervensträngen durchzogen, die vom Gehirn ausgehend die Organe des Körpers mit vitalen Impulsen versorgen. Diese Nervenbahnen verlaufen durch den inneren Hohlraum der Wirbelsäule und treten zwischen den Wirbelkörpern zu beiden Seiten hin paarweise aus. Die Körperfunktionen werden über dieses komplexe Reizleitungssystem gesteuert. Verschiebungen des Beckens und der Wirbel führen zu Verengungen an den Nervenaustrittstellen der Wirbelsäule und können so die abzweigenden Nerven (Nervenwurzeln) einengen. Die zugehörigen Muskeln, Gelenke und Organe werden unterversorgt: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Verspannungen, Organ-Fehlfunktionen, Ischiasbeschwerden und Bewegungseinschränkungen sind dann, unter anderem, die Folge.

 

Für ein Gelenk ist es immer besser, wenn es richtig, statt falsch aufeinander steht.

 

Wenn die Statik durch falsch stehende Gelenke nicht stimmt, kommt es insbesondere bei uns Zweibeinern auf kurz oder lang zu Problemen sowie zu einer Schmerzsymptomatik.

 

In der Chiropraktik die ich anwende, werden Fehlstellungen spezifisch adjustiert, bzw. korrigiert.

Dies geschieht durch spezielle Handgrifftechniken, Fixierung der Nachbargelenke sowie eine rasche, zielgerichtete Bewegung.

 

Durch die Richtigstellung der Gelenke wird das Nervensystem freigelegt und kann wieder voll funktionieren.

 

Nach der Behandlung benötigen die Bandscheiben, sowie die betroffenen Bänder und Muskeln eine gewisse Zeit, um zu ihrem physiologisch vorgesehenen Zustand zurück zu finden. In dieser Zeit kann es erneut zu Fehlstellungen der Gelenke kommen. Deshalb ist eine Kontrolle und Korrektur empfehlenswert.

So sollte längerfristig durch Nachbehandlungen wieder eine Statik erreicht werden, sodass Gelenk-, Nerven-, sowie Muskel- und Organprobleme ausheilen können.

 

Selbst bei häufiger Anwendung leiern Gelenke, Bänder und Sehnen nicht aus, weil die Gelenke bei der Behandlung aus einer Fehlstellung in die natürliche Normalstellung gebracht werden, nie jedoch umgekehrt.

Gelenke, die richtig aufeinander stehen, nutzen sich nicht ab und klemmen nichts ein.

 

Wunder können wir allerdings nicht vollbringen. Ein bereits vorhandener Schaden kann schlecht rückgängig gemacht werden.

 

Bedenken Sie: Wenn bei jemanden der Finger in der Tür eingequetscht ist, wäre es nötig und hilfreich, dass jemand die Tür öffnet. Gerne übernehme ich das für sie. 

 

Übrigens ist das Ausüben der Chiropraktik in Deutschland gesetzlich nur Ärzten und Heilpraktikern erlaubt.

Über die Risiken der Chiropraktik sowie über Kontraindikationen informiere ich Sie beim ersten Aufklärungsgespräch persönlich.

 

"In der Schweiz besteht zwischen den  Chiropraktoren und Ärzten eine Zusammenarbeit in den Krankenhäusern. Die Leistungen werden von den Krankenkassen übernommen.

Ja ja, die Schweizer.........

Ich finde diese Kooperation, besonders mit dem gemeinsamen Blick auf das Patientenwohl, äußerst vorbildlich.

Wann wir in Deutschland wohl soweit sind.....??

 

 

Typische, vom Chiropraktiker behandelte Krankheitsbilder sind unter anderem:

 

  • KOPF: Migräne, Kopfschmerzen, Schwindel, Kiefergelenkbeschwerden (Unterkieferknacken), Ohrgeräusche (rauschen,   pfeifen), Sehen von Schlieren/Punkten.
  • HALS:    Bewegungseinschränkungen im Nacken.
  • SCHULTER: Schulterschmerzen, das Greifen nach hinten fällt schwer, Arm heben schmerzt.
  • ARM/HAND: Handgelenkschmerzen, Einschlafen/Taubheit/Prickeln von Händen oder Fingern, Schmerzen im Ellenbogenbereich (Tennisarm / Golferarm).
  • RÜCKEN: Akute und chronische Rückenschmerzen, Rippenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Hexenschuss, Ischialgien.
  • BRUST: Stechen im Brustkorb.
  • BECKEN: Beckenschiefstand, Ziehen/Stechen im Pobereich/Leiste; Pseudo-Beinverkürzung, Hüftschmerzen.
  • KNIE/Fuß: Kniebeschwerden, häufiges Umknicken mit dem Fuß.
  • BAUCH: Nicht organisch bedingte Ober-/Unterbauchschmerzen;3-Monatskoliken der Babys.
  • SONSTIGES: Chronische Verspannungen.